Dienstag, 4. März 2014
Zwischenfazit des FC Bayern unter Pep Guardiola
sebastian_1994, 16:18h
Nun geht die Saison in die entscheidende Phase und die Bayern haben Guardiolas System verinnerlicht. Aktuell erkennt man die enorme Dominaz, die sich durch dieses Spielsystem entwickelt und durch das die Bayerns ehr schwer zu schlagen sind.
Der Ballbesitzfußball, der unter Lois van Gaal bei den Bayern eingeführt wurde und von Jupp Heynckes durch ein sehr effizientes Pressing ersetzt wurde, wurde nun von Guardiola perfektioniert. Anstatt eines 4-2-3-1 spielt man nun in einem 4-1-4-1, das heißt, es gibt nur noch einen defensiven Mittelfeldspieler und einen weiteren offensiven Mann mehr.
Bei eigenem Ballbesitz rücken die beiden Außenverteidiger weit nach vorne auf und der defensive Mittelfeldspieler sichert hinten ab, wodurch aus einer Viererkette eine Dreierkette wird. Die beiden Außenverteidiger befinden sich nun im Offensivspiel nicht mehr nur an der Außenlinie und hinterlaufen die äußeren Mittelfeldspieler, sondern rücken ins Zentrum und bilden weitere Anspielstationen und eine Überzahl im Mittelfeld. Dies ist die Grundideevon Guardiola, mit einer Überzahl im Mittelfeld wird nun kombiniert und nach einer Lücke in der gegnerischen Defensive gesucht. Die offensiven Positionen sind dabei nicht starr auf eine Position fixiert, sondern rotieren sehr viel, was es für die gegnerische Defnesive schwer macht, dies zu verteidigen, da es nun für die Spieler schwierig ist, zu entscheiden, welchen Gegner sie decken können. Dabei führen die Kombinationen im besten Fall natürlich zu einem Tor. Guardiola hat hier nun noch zwei Optionen im Angriff. Er kann entweder mit Mandzukic im Sturm spielen, der in Zweikämpfen und Kopfballduellen eine Macht ist oder mit einem technisch überragenden Mann wie Mario Götze eine weitere Anspielstation schaffen, da dies kein klassicher Stürmer ist, sondern die "falsche Neun", also ein Stürmer, der sich weiter zurückzieht.
Im Falle des Ballverlustes verteidigen die Bayern sehr hoch und versuchen, die Gegner nicht zum Spielaufbau kommen zu lassen. Dabei wird der Ballführende sofort attackiert und im besten Fall wird der Ball so noch in der gegnerischen Hälfte zurückerobert.
Der Nachteil an diesem offensiven Verteidigen ist die Anfälligkeit für Konter. Wird die erste Verteidigungslinie überwunden, bleiben nur noch wenige defensive Spieler übrig und durch schnelles Angriffsspiel können so gefährliche Situationen entstehen.
Außerdem sind die Bayern anfällig, wenn sie im eigenen Aufbauspiel durch die Innenverteidiger attackiert werden. Dies wurde in Spielen gegen Nürnberg, Dortmund oder Red Bull Leipzig deutlich, die sogar 3:0 gewonnen haben.
Bisher war Guardiola jedoch mehr als erfolgreich. Die Bayern sind in allen drei Wettbewerben in einer guten Ausgangsposition und die Meisterschaft ist ihnen kaum noch zu nehmen. Die Spiele in der Champions League gegen Topmannschaften wie Real Madrid oder Barcelona versprechen einiges. Von diesen Bayern können wir noch viel erwarten!
Der Ballbesitzfußball, der unter Lois van Gaal bei den Bayern eingeführt wurde und von Jupp Heynckes durch ein sehr effizientes Pressing ersetzt wurde, wurde nun von Guardiola perfektioniert. Anstatt eines 4-2-3-1 spielt man nun in einem 4-1-4-1, das heißt, es gibt nur noch einen defensiven Mittelfeldspieler und einen weiteren offensiven Mann mehr.
Bei eigenem Ballbesitz rücken die beiden Außenverteidiger weit nach vorne auf und der defensive Mittelfeldspieler sichert hinten ab, wodurch aus einer Viererkette eine Dreierkette wird. Die beiden Außenverteidiger befinden sich nun im Offensivspiel nicht mehr nur an der Außenlinie und hinterlaufen die äußeren Mittelfeldspieler, sondern rücken ins Zentrum und bilden weitere Anspielstationen und eine Überzahl im Mittelfeld. Dies ist die Grundideevon Guardiola, mit einer Überzahl im Mittelfeld wird nun kombiniert und nach einer Lücke in der gegnerischen Defensive gesucht. Die offensiven Positionen sind dabei nicht starr auf eine Position fixiert, sondern rotieren sehr viel, was es für die gegnerische Defnesive schwer macht, dies zu verteidigen, da es nun für die Spieler schwierig ist, zu entscheiden, welchen Gegner sie decken können. Dabei führen die Kombinationen im besten Fall natürlich zu einem Tor. Guardiola hat hier nun noch zwei Optionen im Angriff. Er kann entweder mit Mandzukic im Sturm spielen, der in Zweikämpfen und Kopfballduellen eine Macht ist oder mit einem technisch überragenden Mann wie Mario Götze eine weitere Anspielstation schaffen, da dies kein klassicher Stürmer ist, sondern die "falsche Neun", also ein Stürmer, der sich weiter zurückzieht.
Im Falle des Ballverlustes verteidigen die Bayern sehr hoch und versuchen, die Gegner nicht zum Spielaufbau kommen zu lassen. Dabei wird der Ballführende sofort attackiert und im besten Fall wird der Ball so noch in der gegnerischen Hälfte zurückerobert.
Der Nachteil an diesem offensiven Verteidigen ist die Anfälligkeit für Konter. Wird die erste Verteidigungslinie überwunden, bleiben nur noch wenige defensive Spieler übrig und durch schnelles Angriffsspiel können so gefährliche Situationen entstehen.
Außerdem sind die Bayern anfällig, wenn sie im eigenen Aufbauspiel durch die Innenverteidiger attackiert werden. Dies wurde in Spielen gegen Nürnberg, Dortmund oder Red Bull Leipzig deutlich, die sogar 3:0 gewonnen haben.
Bisher war Guardiola jedoch mehr als erfolgreich. Die Bayern sind in allen drei Wettbewerben in einer guten Ausgangsposition und die Meisterschaft ist ihnen kaum noch zu nehmen. Die Spiele in der Champions League gegen Topmannschaften wie Real Madrid oder Barcelona versprechen einiges. Von diesen Bayern können wir noch viel erwarten!
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