Montag, 24. Juni 2013
Pep Guardiola beim FC Bayern München
sebastian_1994, 13:34h
Heute ist es soweit: Josep, genannt Pep, Guardiola gibt seine erste Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München. Der Mann, der in seinen vier Jahren als Trainer des FC Barcelona 14 Titel gewann und den Ruf der Katalanen als beste Mannschaft der Welt festigte.
Nun erwartet man natürlich auch derartige Wunderdinge mit dem FC Bayern. Die Vorraussetzungen sind nahezu perfekt: Jupp Heynckes hat in seinen 2 Jahren als Trainer eine eingespielte Mannschaft geschaffen, die punktuell mit Javi Martinez als defensiven Stabilisator, Dante als Abwehrchef, Mandzukic als Torjäger, der gleichzeitig auch nach hinten arbeitet und in diesem Sommer natürlich noch Mario Götze als dribbelstarken Mittelfeldresigeur.
Das Spielermaterial ist also da, und auch die taktische Ausrichtung. Der FC Bayern hat in der letzten Saison das Gegenpressing nahezu perfektioniert: Bei Ballverlust wird der Gegner systematisch im Mannschaftsverbund attackiert und so die schnelle Rückeroberung des Balles erzielt.
Auch offensiv stimmt das Spiel: Der Ball läuft bei eigenem Ballbesitz perfekt in den eigenen Reihen, wobei Bastian Schweinsteiger als Motor des Spiels und Dirigent im Mittelfeld agiert, und Angriffe werden, hauptsächlich über die Flügelstürmer Franck Ribery und Arjen Robben eingeleitet, das Offensivspiel ist sehr variabel.
Selbst die Defensive, die in den letzten Jahren häufiger das Problem des FC Bayern war, wurde nach der Verpflichtung des Innenverteidigers Dante stabilisiert. Dies liegt auch daran, dass die Offensive inklusive Robben und Ribery nach hinten arbeitet und Defensivarbeit leistet.
Guardiola wird also daran gemessen, ob er die immensen Erfolge der letzten Saison fortführen kann. Doch die Vorraussetzungen dafür sind perfekt. Guardiola muss kein neues System erfinden. Er kann aber das bisherige, und auch einzelne Spieler, weiter optimieren, wie er es bei Barcelona geschafft hat.
Beispielsweise könnte er versuchen, in Einzelarbeit mit Arjen Robben, dessen rechten Fuß zu verbessern. Robbens linker Fuß ist enorm stark. Wenn sein Rechter auch nur halb so gut werden könnte, was sehr schwierig ist, könnte ihn dies sehr viel weniger berechenbar und somit noch gefährlicher machen.
Guardiola hat also die Aufgabe, an kleinen Stellschrauben zu drehen, vor allem bei Standardsituationen, wie Ecken und Freistößen, müssen die Bayern stabiler stehen, so dass dabei nicht so viele Gegentore fallen.
Außerdem soll die Jugendarbeit enorm erweitert und verbessert werden. Beipsiel dafür ist natürlich die "La Masia", die Jugendakademie vom FC Barcelona. Aus dieser Talentschmiede sind Weltklassespieler wie Xavi, Iniesta, Messi, Pique, Puyol oder Pedro hervorgegangen.
Auch die Jugendarbeit des FC Bayern hat einige Spieler hervorgebracht: Schweinsteiger, Lahm, Müller, Badstube rund auch Mats Hummels vom BVB wurden in München ausgebildet. Mit Guardiola soll nun diese eindeutige Vereinsphilosophie bis in die Wurzeln des Vereins durchdringen, wie es bei Barcelona glänzend frunktioniert. Jeder Jugendspieler verinnerlicht die Philosophie und den Spielstil des Vereins, sodass die nächste Generation an Profifußballern hoffentlich erfolgreich heranwächst.
Wir können also gespannt sein, was Guardiola beim FC Bayern bewirken kann. Dieser großartige Trainer arbeitet mit einer enormen Akribie und pflegt einen kommunikativen Umgang mit den Spielern und beherrscht es wunderbar, eine Mannschaft vor großen Spielen zu motivieren.
Die Erwartungen sind groß. Aber die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind auch gegeben.
Nun erwartet man natürlich auch derartige Wunderdinge mit dem FC Bayern. Die Vorraussetzungen sind nahezu perfekt: Jupp Heynckes hat in seinen 2 Jahren als Trainer eine eingespielte Mannschaft geschaffen, die punktuell mit Javi Martinez als defensiven Stabilisator, Dante als Abwehrchef, Mandzukic als Torjäger, der gleichzeitig auch nach hinten arbeitet und in diesem Sommer natürlich noch Mario Götze als dribbelstarken Mittelfeldresigeur.
Das Spielermaterial ist also da, und auch die taktische Ausrichtung. Der FC Bayern hat in der letzten Saison das Gegenpressing nahezu perfektioniert: Bei Ballverlust wird der Gegner systematisch im Mannschaftsverbund attackiert und so die schnelle Rückeroberung des Balles erzielt.
Auch offensiv stimmt das Spiel: Der Ball läuft bei eigenem Ballbesitz perfekt in den eigenen Reihen, wobei Bastian Schweinsteiger als Motor des Spiels und Dirigent im Mittelfeld agiert, und Angriffe werden, hauptsächlich über die Flügelstürmer Franck Ribery und Arjen Robben eingeleitet, das Offensivspiel ist sehr variabel.
Selbst die Defensive, die in den letzten Jahren häufiger das Problem des FC Bayern war, wurde nach der Verpflichtung des Innenverteidigers Dante stabilisiert. Dies liegt auch daran, dass die Offensive inklusive Robben und Ribery nach hinten arbeitet und Defensivarbeit leistet.
Guardiola wird also daran gemessen, ob er die immensen Erfolge der letzten Saison fortführen kann. Doch die Vorraussetzungen dafür sind perfekt. Guardiola muss kein neues System erfinden. Er kann aber das bisherige, und auch einzelne Spieler, weiter optimieren, wie er es bei Barcelona geschafft hat.
Beispielsweise könnte er versuchen, in Einzelarbeit mit Arjen Robben, dessen rechten Fuß zu verbessern. Robbens linker Fuß ist enorm stark. Wenn sein Rechter auch nur halb so gut werden könnte, was sehr schwierig ist, könnte ihn dies sehr viel weniger berechenbar und somit noch gefährlicher machen.
Guardiola hat also die Aufgabe, an kleinen Stellschrauben zu drehen, vor allem bei Standardsituationen, wie Ecken und Freistößen, müssen die Bayern stabiler stehen, so dass dabei nicht so viele Gegentore fallen.
Außerdem soll die Jugendarbeit enorm erweitert und verbessert werden. Beipsiel dafür ist natürlich die "La Masia", die Jugendakademie vom FC Barcelona. Aus dieser Talentschmiede sind Weltklassespieler wie Xavi, Iniesta, Messi, Pique, Puyol oder Pedro hervorgegangen.
Auch die Jugendarbeit des FC Bayern hat einige Spieler hervorgebracht: Schweinsteiger, Lahm, Müller, Badstube rund auch Mats Hummels vom BVB wurden in München ausgebildet. Mit Guardiola soll nun diese eindeutige Vereinsphilosophie bis in die Wurzeln des Vereins durchdringen, wie es bei Barcelona glänzend frunktioniert. Jeder Jugendspieler verinnerlicht die Philosophie und den Spielstil des Vereins, sodass die nächste Generation an Profifußballern hoffentlich erfolgreich heranwächst.
Wir können also gespannt sein, was Guardiola beim FC Bayern bewirken kann. Dieser großartige Trainer arbeitet mit einer enormen Akribie und pflegt einen kommunikativen Umgang mit den Spielern und beherrscht es wunderbar, eine Mannschaft vor großen Spielen zu motivieren.
Die Erwartungen sind groß. Aber die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind auch gegeben.
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