Freitag, 21. Juni 2013
Neymar, der Hoffnungsträger des brasilianischen Fußballs und der FC Barcelona
sebastian_1994, 16:57h
Das brasilische Volk hat einen neuen Fußballhelden: Es ist der 21-jährige Neymar da Silva Santos Júnior, Neymar genannt. Neymar wechselt in diesem Sommer vom FC Santos zum FC Barcelona, für eine geschätzte Summe von 57 Millionen Euro.
Er ist die große Hoffnung für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und soll die Selecao, die brasilianische Nationalmannschaft zur WM führen.
Aktuell zeigt Neymar beim Confederations Cup im brasilanischen Nationalteam seine Klasse. Im ersten Spiel gegen Japan erzielte er mit seiner wunderbaren Schusstechnik das Eröffnungstor. Im zweiten Spiel gegen Mexiko gelang ihm mit einer perfekten Direktabnahme ebenfalls das 1:0 und er ließ kurz vor Schluss mit einem herrlichen Dribbling 2 mexikanische Verteidiger stehen und bereitete dann das entscheidende 2:0 durch Jo vor.
Seit 2009 erzielte Neymar in 103 Spielen für den FC Santos 54 Tore. Und auch in der Nationalelf zeigt er beeindruckende Leistungen.
Es wundert also nicht, dass viele Spitzenclubs, wie der FC Barcelona, Real Madrid oder auch der Fc Bayern, an einer Verpflichtung des brasilianischen Stürmerjuwels interessiert waren. Schlussendlich entschied er sich jedoch für den FC Barcelona.
War dies die richtige Entscheidung? Natürlich gehört der FC Barcelona immer noch zu den Besten Clubs auf der Welt. Doch wird Neymar sein volles Potential entfalten können, oder wird er doch im Schatten des Welfußballers Lionel Messi stehen?
Das taktische System ist sehr stark an Messi orientiert, wie man jüngst an den Duellen gegen den FC Bayern in der Champions League erkennen konnte, in der ein angeschlagener Messi durch eine taktische Meisterleistung der Bayern aus dem spiel genommen wurde und die Durchschlagskraft des spanischen Tiki-Taka Stils unterbunden wurde.
Nun ist Neymar ein Spieler, der beim FC Santos alle Freiheiten genossen hat und auch in der Selecao nicht in einem System vollkommen eingeschnürt sein wird. Bei Barcelona jedoch könnten seine genialen Fähigkeiten durch das strenge System eingeschränkt werden. Messi spielt bekanntermaßen die falsche 9, also eine hängende Stürmerposition. Neymar wird wahrscheinlich auf dem linken Flügel spielen. Man sollte in Barcelona also nicht den Fehler machen, ihn nur auf diesem linken Flügel festzuketten. Würde er jedoch nach innen zihen, könnten er und Messi sich dort in die Quere kommen, das Potential von beiden würde also teilweise verloren gehen.
Eine mögliche Lösung, die auch den FC Barcelona wieder an die Spitze zurückführen und weniger ausrechenbar werden lassen würde, wäre es, Messi auf dem rechten Flügel spielen zu lassen, wie er es auch oft in der Nationalmannschaft tut, und wieder einen echten Stürmer zu installieren. Damit würde man Messi dem Zugriff starker Innenverteidiger im Zentrum entziehen, gegen die er immer wieder Probleme hatte in letzter Zeit, und Neymar und er würden sich nicht auf den Füßen stehen.
Das heißt man hätte die Flügelzange Neymar - Messi mit einem echten Stürmer in der Mitte. Dies wäre ein Umbruch des aktuellen Systems, aber dieser Umbruch scheint auch nötig nach der Deklassierung durch die Bayern.
Weiterhin würde natürlich die taktische Disziplin bestehen, die den FC Barcelona so stark gemacht hat, und die den Spielern von der Jugend an gelehrt wird. Messi und Neymar könnten jedoch eine Sonderstellung erhalten, die ihnen die Freiheiten auf dem Platz gewährt, die sie mit ihrer individuellen Klasse brauchen.
Neymar zeichnet sich durch eine enorme Schnelligkeit, eine ausgezeichnete Technik und einen gnadenlosen Abschluss aus. In der brasilianischen Liger, einer sehr ausgeglichenen Liga, gab es im Prinzip keinen Innenverteidiger, der ihns toppen konnte. Mit begnadeten Dribblings und technischen Einlagen kam er an jedem Gegenpsiler vorbei. Diese Wunderdinge kann man von ihm in der spanischen Liga und in der Champions League nicht verlangen, er allein kann dort Barcelona natürlich nicht zum Sieg führen. Aber mit seiner Unbrechenbarkeit, seiner Explosivität und seinem guten auge für den Mitspieler kann er ein wichtiger Baustein für große Erfolge sein. Auch wird er sicherlich an der Konkurrenz mit Weltklassespielern weiter wachsen. Er ist erst 21 und steht damit am Anfang einer hoffentlich großen Karriere.
Er ist die große Hoffnung für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und soll die Selecao, die brasilianische Nationalmannschaft zur WM führen.
Aktuell zeigt Neymar beim Confederations Cup im brasilanischen Nationalteam seine Klasse. Im ersten Spiel gegen Japan erzielte er mit seiner wunderbaren Schusstechnik das Eröffnungstor. Im zweiten Spiel gegen Mexiko gelang ihm mit einer perfekten Direktabnahme ebenfalls das 1:0 und er ließ kurz vor Schluss mit einem herrlichen Dribbling 2 mexikanische Verteidiger stehen und bereitete dann das entscheidende 2:0 durch Jo vor.
Seit 2009 erzielte Neymar in 103 Spielen für den FC Santos 54 Tore. Und auch in der Nationalelf zeigt er beeindruckende Leistungen.
Es wundert also nicht, dass viele Spitzenclubs, wie der FC Barcelona, Real Madrid oder auch der Fc Bayern, an einer Verpflichtung des brasilianischen Stürmerjuwels interessiert waren. Schlussendlich entschied er sich jedoch für den FC Barcelona.
War dies die richtige Entscheidung? Natürlich gehört der FC Barcelona immer noch zu den Besten Clubs auf der Welt. Doch wird Neymar sein volles Potential entfalten können, oder wird er doch im Schatten des Welfußballers Lionel Messi stehen?
Das taktische System ist sehr stark an Messi orientiert, wie man jüngst an den Duellen gegen den FC Bayern in der Champions League erkennen konnte, in der ein angeschlagener Messi durch eine taktische Meisterleistung der Bayern aus dem spiel genommen wurde und die Durchschlagskraft des spanischen Tiki-Taka Stils unterbunden wurde.
Nun ist Neymar ein Spieler, der beim FC Santos alle Freiheiten genossen hat und auch in der Selecao nicht in einem System vollkommen eingeschnürt sein wird. Bei Barcelona jedoch könnten seine genialen Fähigkeiten durch das strenge System eingeschränkt werden. Messi spielt bekanntermaßen die falsche 9, also eine hängende Stürmerposition. Neymar wird wahrscheinlich auf dem linken Flügel spielen. Man sollte in Barcelona also nicht den Fehler machen, ihn nur auf diesem linken Flügel festzuketten. Würde er jedoch nach innen zihen, könnten er und Messi sich dort in die Quere kommen, das Potential von beiden würde also teilweise verloren gehen.
Eine mögliche Lösung, die auch den FC Barcelona wieder an die Spitze zurückführen und weniger ausrechenbar werden lassen würde, wäre es, Messi auf dem rechten Flügel spielen zu lassen, wie er es auch oft in der Nationalmannschaft tut, und wieder einen echten Stürmer zu installieren. Damit würde man Messi dem Zugriff starker Innenverteidiger im Zentrum entziehen, gegen die er immer wieder Probleme hatte in letzter Zeit, und Neymar und er würden sich nicht auf den Füßen stehen.
Das heißt man hätte die Flügelzange Neymar - Messi mit einem echten Stürmer in der Mitte. Dies wäre ein Umbruch des aktuellen Systems, aber dieser Umbruch scheint auch nötig nach der Deklassierung durch die Bayern.
Weiterhin würde natürlich die taktische Disziplin bestehen, die den FC Barcelona so stark gemacht hat, und die den Spielern von der Jugend an gelehrt wird. Messi und Neymar könnten jedoch eine Sonderstellung erhalten, die ihnen die Freiheiten auf dem Platz gewährt, die sie mit ihrer individuellen Klasse brauchen.
Neymar zeichnet sich durch eine enorme Schnelligkeit, eine ausgezeichnete Technik und einen gnadenlosen Abschluss aus. In der brasilianischen Liger, einer sehr ausgeglichenen Liga, gab es im Prinzip keinen Innenverteidiger, der ihns toppen konnte. Mit begnadeten Dribblings und technischen Einlagen kam er an jedem Gegenpsiler vorbei. Diese Wunderdinge kann man von ihm in der spanischen Liga und in der Champions League nicht verlangen, er allein kann dort Barcelona natürlich nicht zum Sieg führen. Aber mit seiner Unbrechenbarkeit, seiner Explosivität und seinem guten auge für den Mitspieler kann er ein wichtiger Baustein für große Erfolge sein. Auch wird er sicherlich an der Konkurrenz mit Weltklassespielern weiter wachsen. Er ist erst 21 und steht damit am Anfang einer hoffentlich großen Karriere.
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