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Donnerstag, 27. Juni 2013
Die Probleme der brasilianischen Nationalmannschaft
sebastian_1994, 13:36h
In den bisherigen Spielen des Confed Cup hat die brasilianische Nationalmannschaft überzeugt. Ein 3:0 gegen ungefährliche Japaner, ein 2:0 gegen Mexiko und ein 4:2 gegen die Italiener. Vor allem Neymar, mit dem ich mich auch schon befasst hatte, konnte überzeugen.
Doch im gestrigen Halbfinale, das die Brasilianer glücklich mit 2:1 gegen Uruguay gewannen, zeigte sich die Selecao teilweise ungewohnt unkreativ. Die Mannschaft Uruguays, die eigentlich vor allem durch ihre Weltklasse-Offensive mit Forlan, Suarez und Cavani bekannt ist, stand defensiv ausgezeichnet. Vor allem der Stürmer vom SSC Neapel, Edinson Cavani, arbeitete oft bis zum eigenen Strafraum defensiv mit, und setzte damit vor allem Neymar unter Druck, der kaum einen Zweikampf für sich entscheiden konnte.
Uruguay hätte auch vollkommen verdient durch einen Elfmeter in Führung gehen können, doch Diego Forlan vergab diese riesige Chance und Julio Cesar im Tor der Brasilianer konnte den schlecht ausgeführten Elfmeter halten.
In der Defensive offenbarte die brasilianische Elf einige Schwächen und vor allem David Luiz vom FC Chelsea brachte seine Mannschaft mit einigen Unsicherheiten immer wieder in Bedrängnis. Für mich ist vollkommen unverständlich, wieso man in der Innenverteidigung auf David Luiz setzt, der bei Chelsea nur noch selten auf dieser Position agiert, anstatt auf Dante vom FC Bayern, der in der vergangenen Saison überragend verteidigte und der Stabilisator in der Münchner Hintermannschaft war.
Dennoch gingen die Brasilianer durch eine gute Aktion von Neymar, der einen langen Ball von Marcelo glänzend annahm und irgendwie zum Stürmer Fred weiterleiten konnte, der den Ball nicht voll traf, aber dennoch im Tor unterbringen konnte. Die Führung war glücklich und eigentlich auch unverdient, da Uruguay die bessere Mannschaft war.
Uruguay gelang dann der Ausgleich in der zweiten Halbzeit durch Edinson Cavani, der von einem missglückten Befreiungsschlag von David Luiz profitierte, den Linksverteidiger Marcelo stehen ließ und den Ball platziert ins Tor schoss.
In der Folge offenbarten die Uruguayer konditionelle Defizite und konnten kaum noch Angriffe einleiten. Die Brasililaner erlangten dadurch die Kontrolle über das Spiel und Paulinho köpfte in der 86. Minute nach einer Ecke das Tor zum 2:1 Endstand.
In dieser Partie offenbarten sich die Schattenseiten Neymars. Ich bin eigentlich ein Fan dieses jungen Spielers, er hat auf jeden Fall das Potential, einer der ganz großen zu werden, aber dazu muss einige Eigenschaften ablegen.
Stellenweise schien es so, als würde Neymar nur für sich selbst spielen. In den vergangenen Spielen agierte er sehr mannschaftsdienlich, und suchte häufig den gut postierten Mitspieler. Doch gestern ging er immer wieder ins Dribbling gegen mehrere Gegenspieler und verlor dabei immer wieder den Ball.
Außerdem beging er wieder einige Schwalben , für die er auch schon oft kritisiert wurde. Neymar ist vielen Gegenspielern aufgrund seiner geringen Masse natürlich unterlegen, aber oft lässt er sich einfach nur theatralisch fallen, um einen Freistoß zu schinden. Diese Verhaltensmuster muss er dringend ablegen, das ist einfach nur unsportlich und lenkt von seiner eigentlichen Genialität am Ball ab, für die er auch vom FC Barcelona geholt wurde. Aber Neymar ist noch jung, er wird von seinen zukünftigen Mannschaftskollegen und natürlich auch vom Trainer in Spanien noch einiges lernen können.
Heute um 21.00 Uhr findet das zweite Halbfinale zwischen Spanien und Italien statt, also die Neuauflage des EM-Finals von 2012.
Favorit sind hierbei die Spanier, die mittlerweile seit 25 Partien kein Länderspiel mehr verloren haben. Außerdem fehlt den Italienern ihr Torjäger, Mario Balotelli. Egal, wer der Gegner der Brasilianer wird, es wird mit Sicherheit nicht einfach für sie. Aber sie haben die Klasse, um diesen Confederations Cup zu gewinnen, der aber dennoch nur das Vorspiel zur Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land ist.
Doch im gestrigen Halbfinale, das die Brasilianer glücklich mit 2:1 gegen Uruguay gewannen, zeigte sich die Selecao teilweise ungewohnt unkreativ. Die Mannschaft Uruguays, die eigentlich vor allem durch ihre Weltklasse-Offensive mit Forlan, Suarez und Cavani bekannt ist, stand defensiv ausgezeichnet. Vor allem der Stürmer vom SSC Neapel, Edinson Cavani, arbeitete oft bis zum eigenen Strafraum defensiv mit, und setzte damit vor allem Neymar unter Druck, der kaum einen Zweikampf für sich entscheiden konnte.
Uruguay hätte auch vollkommen verdient durch einen Elfmeter in Führung gehen können, doch Diego Forlan vergab diese riesige Chance und Julio Cesar im Tor der Brasilianer konnte den schlecht ausgeführten Elfmeter halten.
In der Defensive offenbarte die brasilianische Elf einige Schwächen und vor allem David Luiz vom FC Chelsea brachte seine Mannschaft mit einigen Unsicherheiten immer wieder in Bedrängnis. Für mich ist vollkommen unverständlich, wieso man in der Innenverteidigung auf David Luiz setzt, der bei Chelsea nur noch selten auf dieser Position agiert, anstatt auf Dante vom FC Bayern, der in der vergangenen Saison überragend verteidigte und der Stabilisator in der Münchner Hintermannschaft war.
Dennoch gingen die Brasilianer durch eine gute Aktion von Neymar, der einen langen Ball von Marcelo glänzend annahm und irgendwie zum Stürmer Fred weiterleiten konnte, der den Ball nicht voll traf, aber dennoch im Tor unterbringen konnte. Die Führung war glücklich und eigentlich auch unverdient, da Uruguay die bessere Mannschaft war.
Uruguay gelang dann der Ausgleich in der zweiten Halbzeit durch Edinson Cavani, der von einem missglückten Befreiungsschlag von David Luiz profitierte, den Linksverteidiger Marcelo stehen ließ und den Ball platziert ins Tor schoss.
In der Folge offenbarten die Uruguayer konditionelle Defizite und konnten kaum noch Angriffe einleiten. Die Brasililaner erlangten dadurch die Kontrolle über das Spiel und Paulinho köpfte in der 86. Minute nach einer Ecke das Tor zum 2:1 Endstand.
In dieser Partie offenbarten sich die Schattenseiten Neymars. Ich bin eigentlich ein Fan dieses jungen Spielers, er hat auf jeden Fall das Potential, einer der ganz großen zu werden, aber dazu muss einige Eigenschaften ablegen.
Stellenweise schien es so, als würde Neymar nur für sich selbst spielen. In den vergangenen Spielen agierte er sehr mannschaftsdienlich, und suchte häufig den gut postierten Mitspieler. Doch gestern ging er immer wieder ins Dribbling gegen mehrere Gegenspieler und verlor dabei immer wieder den Ball.
Außerdem beging er wieder einige Schwalben , für die er auch schon oft kritisiert wurde. Neymar ist vielen Gegenspielern aufgrund seiner geringen Masse natürlich unterlegen, aber oft lässt er sich einfach nur theatralisch fallen, um einen Freistoß zu schinden. Diese Verhaltensmuster muss er dringend ablegen, das ist einfach nur unsportlich und lenkt von seiner eigentlichen Genialität am Ball ab, für die er auch vom FC Barcelona geholt wurde. Aber Neymar ist noch jung, er wird von seinen zukünftigen Mannschaftskollegen und natürlich auch vom Trainer in Spanien noch einiges lernen können.
Heute um 21.00 Uhr findet das zweite Halbfinale zwischen Spanien und Italien statt, also die Neuauflage des EM-Finals von 2012.
Favorit sind hierbei die Spanier, die mittlerweile seit 25 Partien kein Länderspiel mehr verloren haben. Außerdem fehlt den Italienern ihr Torjäger, Mario Balotelli. Egal, wer der Gegner der Brasilianer wird, es wird mit Sicherheit nicht einfach für sie. Aber sie haben die Klasse, um diesen Confederations Cup zu gewinnen, der aber dennoch nur das Vorspiel zur Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land ist.
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Montag, 24. Juni 2013
Pep Guardiola beim FC Bayern München
sebastian_1994, 13:34h
Heute ist es soweit: Josep, genannt Pep, Guardiola gibt seine erste Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München. Der Mann, der in seinen vier Jahren als Trainer des FC Barcelona 14 Titel gewann und den Ruf der Katalanen als beste Mannschaft der Welt festigte.
Nun erwartet man natürlich auch derartige Wunderdinge mit dem FC Bayern. Die Vorraussetzungen sind nahezu perfekt: Jupp Heynckes hat in seinen 2 Jahren als Trainer eine eingespielte Mannschaft geschaffen, die punktuell mit Javi Martinez als defensiven Stabilisator, Dante als Abwehrchef, Mandzukic als Torjäger, der gleichzeitig auch nach hinten arbeitet und in diesem Sommer natürlich noch Mario Götze als dribbelstarken Mittelfeldresigeur.
Das Spielermaterial ist also da, und auch die taktische Ausrichtung. Der FC Bayern hat in der letzten Saison das Gegenpressing nahezu perfektioniert: Bei Ballverlust wird der Gegner systematisch im Mannschaftsverbund attackiert und so die schnelle Rückeroberung des Balles erzielt.
Auch offensiv stimmt das Spiel: Der Ball läuft bei eigenem Ballbesitz perfekt in den eigenen Reihen, wobei Bastian Schweinsteiger als Motor des Spiels und Dirigent im Mittelfeld agiert, und Angriffe werden, hauptsächlich über die Flügelstürmer Franck Ribery und Arjen Robben eingeleitet, das Offensivspiel ist sehr variabel.
Selbst die Defensive, die in den letzten Jahren häufiger das Problem des FC Bayern war, wurde nach der Verpflichtung des Innenverteidigers Dante stabilisiert. Dies liegt auch daran, dass die Offensive inklusive Robben und Ribery nach hinten arbeitet und Defensivarbeit leistet.
Guardiola wird also daran gemessen, ob er die immensen Erfolge der letzten Saison fortführen kann. Doch die Vorraussetzungen dafür sind perfekt. Guardiola muss kein neues System erfinden. Er kann aber das bisherige, und auch einzelne Spieler, weiter optimieren, wie er es bei Barcelona geschafft hat.
Beispielsweise könnte er versuchen, in Einzelarbeit mit Arjen Robben, dessen rechten Fuß zu verbessern. Robbens linker Fuß ist enorm stark. Wenn sein Rechter auch nur halb so gut werden könnte, was sehr schwierig ist, könnte ihn dies sehr viel weniger berechenbar und somit noch gefährlicher machen.
Guardiola hat also die Aufgabe, an kleinen Stellschrauben zu drehen, vor allem bei Standardsituationen, wie Ecken und Freistößen, müssen die Bayern stabiler stehen, so dass dabei nicht so viele Gegentore fallen.
Außerdem soll die Jugendarbeit enorm erweitert und verbessert werden. Beipsiel dafür ist natürlich die "La Masia", die Jugendakademie vom FC Barcelona. Aus dieser Talentschmiede sind Weltklassespieler wie Xavi, Iniesta, Messi, Pique, Puyol oder Pedro hervorgegangen.
Auch die Jugendarbeit des FC Bayern hat einige Spieler hervorgebracht: Schweinsteiger, Lahm, Müller, Badstube rund auch Mats Hummels vom BVB wurden in München ausgebildet. Mit Guardiola soll nun diese eindeutige Vereinsphilosophie bis in die Wurzeln des Vereins durchdringen, wie es bei Barcelona glänzend frunktioniert. Jeder Jugendspieler verinnerlicht die Philosophie und den Spielstil des Vereins, sodass die nächste Generation an Profifußballern hoffentlich erfolgreich heranwächst.
Wir können also gespannt sein, was Guardiola beim FC Bayern bewirken kann. Dieser großartige Trainer arbeitet mit einer enormen Akribie und pflegt einen kommunikativen Umgang mit den Spielern und beherrscht es wunderbar, eine Mannschaft vor großen Spielen zu motivieren.
Die Erwartungen sind groß. Aber die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind auch gegeben.
Nun erwartet man natürlich auch derartige Wunderdinge mit dem FC Bayern. Die Vorraussetzungen sind nahezu perfekt: Jupp Heynckes hat in seinen 2 Jahren als Trainer eine eingespielte Mannschaft geschaffen, die punktuell mit Javi Martinez als defensiven Stabilisator, Dante als Abwehrchef, Mandzukic als Torjäger, der gleichzeitig auch nach hinten arbeitet und in diesem Sommer natürlich noch Mario Götze als dribbelstarken Mittelfeldresigeur.
Das Spielermaterial ist also da, und auch die taktische Ausrichtung. Der FC Bayern hat in der letzten Saison das Gegenpressing nahezu perfektioniert: Bei Ballverlust wird der Gegner systematisch im Mannschaftsverbund attackiert und so die schnelle Rückeroberung des Balles erzielt.
Auch offensiv stimmt das Spiel: Der Ball läuft bei eigenem Ballbesitz perfekt in den eigenen Reihen, wobei Bastian Schweinsteiger als Motor des Spiels und Dirigent im Mittelfeld agiert, und Angriffe werden, hauptsächlich über die Flügelstürmer Franck Ribery und Arjen Robben eingeleitet, das Offensivspiel ist sehr variabel.
Selbst die Defensive, die in den letzten Jahren häufiger das Problem des FC Bayern war, wurde nach der Verpflichtung des Innenverteidigers Dante stabilisiert. Dies liegt auch daran, dass die Offensive inklusive Robben und Ribery nach hinten arbeitet und Defensivarbeit leistet.
Guardiola wird also daran gemessen, ob er die immensen Erfolge der letzten Saison fortführen kann. Doch die Vorraussetzungen dafür sind perfekt. Guardiola muss kein neues System erfinden. Er kann aber das bisherige, und auch einzelne Spieler, weiter optimieren, wie er es bei Barcelona geschafft hat.
Beispielsweise könnte er versuchen, in Einzelarbeit mit Arjen Robben, dessen rechten Fuß zu verbessern. Robbens linker Fuß ist enorm stark. Wenn sein Rechter auch nur halb so gut werden könnte, was sehr schwierig ist, könnte ihn dies sehr viel weniger berechenbar und somit noch gefährlicher machen.
Guardiola hat also die Aufgabe, an kleinen Stellschrauben zu drehen, vor allem bei Standardsituationen, wie Ecken und Freistößen, müssen die Bayern stabiler stehen, so dass dabei nicht so viele Gegentore fallen.
Außerdem soll die Jugendarbeit enorm erweitert und verbessert werden. Beipsiel dafür ist natürlich die "La Masia", die Jugendakademie vom FC Barcelona. Aus dieser Talentschmiede sind Weltklassespieler wie Xavi, Iniesta, Messi, Pique, Puyol oder Pedro hervorgegangen.
Auch die Jugendarbeit des FC Bayern hat einige Spieler hervorgebracht: Schweinsteiger, Lahm, Müller, Badstube rund auch Mats Hummels vom BVB wurden in München ausgebildet. Mit Guardiola soll nun diese eindeutige Vereinsphilosophie bis in die Wurzeln des Vereins durchdringen, wie es bei Barcelona glänzend frunktioniert. Jeder Jugendspieler verinnerlicht die Philosophie und den Spielstil des Vereins, sodass die nächste Generation an Profifußballern hoffentlich erfolgreich heranwächst.
Wir können also gespannt sein, was Guardiola beim FC Bayern bewirken kann. Dieser großartige Trainer arbeitet mit einer enormen Akribie und pflegt einen kommunikativen Umgang mit den Spielern und beherrscht es wunderbar, eine Mannschaft vor großen Spielen zu motivieren.
Die Erwartungen sind groß. Aber die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind auch gegeben.
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Samstag, 22. Juni 2013
Wert der Verträge und die Loyalität der Spieler
sebastian_1994, 18:29h
Bei jedem Transfer hören oder lesen wir es: "Der Spieler unterschreibt einen X-Jahres-Vertrag." Doch sind diese Verträge, die die Spieler an ihren Verin binden, heute wirklich noch etwas wert? Gerade jetzt in der Sommerpause, wenn der Transfermarkt am 1. Juli offiziell eröffnet, erlebt man, wie Spieler, die eigentlich einen laufenden Vertrag haben, den Verein wechseln. Dieser Vorgang ist im heutigen Fußballgeschäft vollkommen normal. Es wird eine eine Ablösesumme bezahlt, für die der Spieler aus seinem Vertrag herausgekauft wird und bei seinem neuen Arbeitgeber unterschreibt.
Es scheint so, als würden langjährige Verträge nur noch abgeschlossen werden, um bei Interesse eines anderen Vereines eine möglichst große Ablösesumme erzielen zu können.
Ein extremes Beispiel ist Zlatan Ibrahimovic, schwedischer Nationalspieler und einer der besten Stürmer der Welt.
Er wechselte 2004 von Ajax Amsterdam zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Dann, als Folge auf den Zwangsabstiegs, wechselte er 2005 zu Inter Mailand, 2009 zum FC Barcelona, und dann 2010 zum AC Mailand.
Im letzten Sommer sicherte sich Paris Saint-Germain die Dienste des Schweden. Insgesamt kosteten alle Wechsel des Schweden zusammen über 173 Millionen Euro.
Aber nicht nur er wechselt regelmäßig den Verein. Im modernen Fußball ist es Routine, dass Spieler den Verein wechseln, ob nun wegen sportlichen Zielen oder einfach nur, weil der neue Verein mehr Gehalt bezahlen will.
Dieser Transfermarkt ist ja auch gar kein Problem, im Gegenteil, natürlich will ein Fußballspieler dort spielen, wo er auch spielen will, aus welchen Gründen auch immer. Dennoch lässt diese Entwicklung den Wert der Verträge niedrig erscheinen. Wenn ein Verein betont, der Spieler hätte einen noch 2 Jahre laufenden Vertrag, und ihn dann einige Monate später dennoch verkauft, erscheint das einfach unglaubwürdig. Und auch dem Ruf der Spieler selbst kann es schaden. Sie werden nicht selten als "Söldner" ohne Bindung zum Verein beschimpft oder, wie im Fall von Mario Götze, der in diesem Sommer für 37 Millionen Euro zum FC Bayern wechselte, gar als Verräter am Verein.
Dieses falsche Bild, das von laufenden Verträgen entsteht, kann auch dazu führen, dass Wechselwünsche der Spieler zum Streit mit dem Verein führen. Beispiele dafür sind Robert Lewandowski vom BVB Dortmund oder Leon Goretzka vom VfL Bochum. Beide Spieler würden gerne wechseln, doch die Vereine berufen sich, vollkommen zurecht, auf laufende Verträge. Dies kann bisweilen zu Machtspielen zwischen Verein und dem Spieler bzw. seinem Berater führen, die natürlich auch finanziell von einem Wechsel profitieren würde, oder sogar zu einem Gerichtsverfahren wie im Falle Goretzka, der den VfL Bochum verklagt hat.
Es hat sich also schon so sehr etabliert, dass die Spieler den Verein einfach wechseln dürfen, wann sie wollen, wenn es ein entsprechendes Angebot gibt. Sobald ein Verein, wie der BVB, diesen Vertrag mit dem Spieler nicht auflösen will, führt es zu medienwirksamen Konflikten.
Natürlich gibt es auch Ausnahme. Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Steven Gerrard, Xabi Alonso, Iker Casillas, all diese Spieler spielen schon seit der Jugend oder seit Anfang ihrer Profikarriere für einen Verein. Doch wie es scheint, gehören diese Typen mit der Zeit zu einer aussterbenden Art von Fußballspielern.
Es scheint so, als würden langjährige Verträge nur noch abgeschlossen werden, um bei Interesse eines anderen Vereines eine möglichst große Ablösesumme erzielen zu können.
Ein extremes Beispiel ist Zlatan Ibrahimovic, schwedischer Nationalspieler und einer der besten Stürmer der Welt.
Er wechselte 2004 von Ajax Amsterdam zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Dann, als Folge auf den Zwangsabstiegs, wechselte er 2005 zu Inter Mailand, 2009 zum FC Barcelona, und dann 2010 zum AC Mailand.
Im letzten Sommer sicherte sich Paris Saint-Germain die Dienste des Schweden. Insgesamt kosteten alle Wechsel des Schweden zusammen über 173 Millionen Euro.
Aber nicht nur er wechselt regelmäßig den Verein. Im modernen Fußball ist es Routine, dass Spieler den Verein wechseln, ob nun wegen sportlichen Zielen oder einfach nur, weil der neue Verein mehr Gehalt bezahlen will.
Dieser Transfermarkt ist ja auch gar kein Problem, im Gegenteil, natürlich will ein Fußballspieler dort spielen, wo er auch spielen will, aus welchen Gründen auch immer. Dennoch lässt diese Entwicklung den Wert der Verträge niedrig erscheinen. Wenn ein Verein betont, der Spieler hätte einen noch 2 Jahre laufenden Vertrag, und ihn dann einige Monate später dennoch verkauft, erscheint das einfach unglaubwürdig. Und auch dem Ruf der Spieler selbst kann es schaden. Sie werden nicht selten als "Söldner" ohne Bindung zum Verein beschimpft oder, wie im Fall von Mario Götze, der in diesem Sommer für 37 Millionen Euro zum FC Bayern wechselte, gar als Verräter am Verein.
Dieses falsche Bild, das von laufenden Verträgen entsteht, kann auch dazu führen, dass Wechselwünsche der Spieler zum Streit mit dem Verein führen. Beispiele dafür sind Robert Lewandowski vom BVB Dortmund oder Leon Goretzka vom VfL Bochum. Beide Spieler würden gerne wechseln, doch die Vereine berufen sich, vollkommen zurecht, auf laufende Verträge. Dies kann bisweilen zu Machtspielen zwischen Verein und dem Spieler bzw. seinem Berater führen, die natürlich auch finanziell von einem Wechsel profitieren würde, oder sogar zu einem Gerichtsverfahren wie im Falle Goretzka, der den VfL Bochum verklagt hat.
Es hat sich also schon so sehr etabliert, dass die Spieler den Verein einfach wechseln dürfen, wann sie wollen, wenn es ein entsprechendes Angebot gibt. Sobald ein Verein, wie der BVB, diesen Vertrag mit dem Spieler nicht auflösen will, führt es zu medienwirksamen Konflikten.
Natürlich gibt es auch Ausnahme. Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Steven Gerrard, Xabi Alonso, Iker Casillas, all diese Spieler spielen schon seit der Jugend oder seit Anfang ihrer Profikarriere für einen Verein. Doch wie es scheint, gehören diese Typen mit der Zeit zu einer aussterbenden Art von Fußballspielern.
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Freitag, 21. Juni 2013
Neymar, der Hoffnungsträger des brasilianischen Fußballs und der FC Barcelona
sebastian_1994, 16:57h
Das brasilische Volk hat einen neuen Fußballhelden: Es ist der 21-jährige Neymar da Silva Santos Júnior, Neymar genannt. Neymar wechselt in diesem Sommer vom FC Santos zum FC Barcelona, für eine geschätzte Summe von 57 Millionen Euro.
Er ist die große Hoffnung für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und soll die Selecao, die brasilianische Nationalmannschaft zur WM führen.
Aktuell zeigt Neymar beim Confederations Cup im brasilanischen Nationalteam seine Klasse. Im ersten Spiel gegen Japan erzielte er mit seiner wunderbaren Schusstechnik das Eröffnungstor. Im zweiten Spiel gegen Mexiko gelang ihm mit einer perfekten Direktabnahme ebenfalls das 1:0 und er ließ kurz vor Schluss mit einem herrlichen Dribbling 2 mexikanische Verteidiger stehen und bereitete dann das entscheidende 2:0 durch Jo vor.
Seit 2009 erzielte Neymar in 103 Spielen für den FC Santos 54 Tore. Und auch in der Nationalelf zeigt er beeindruckende Leistungen.
Es wundert also nicht, dass viele Spitzenclubs, wie der FC Barcelona, Real Madrid oder auch der Fc Bayern, an einer Verpflichtung des brasilianischen Stürmerjuwels interessiert waren. Schlussendlich entschied er sich jedoch für den FC Barcelona.
War dies die richtige Entscheidung? Natürlich gehört der FC Barcelona immer noch zu den Besten Clubs auf der Welt. Doch wird Neymar sein volles Potential entfalten können, oder wird er doch im Schatten des Welfußballers Lionel Messi stehen?
Das taktische System ist sehr stark an Messi orientiert, wie man jüngst an den Duellen gegen den FC Bayern in der Champions League erkennen konnte, in der ein angeschlagener Messi durch eine taktische Meisterleistung der Bayern aus dem spiel genommen wurde und die Durchschlagskraft des spanischen Tiki-Taka Stils unterbunden wurde.
Nun ist Neymar ein Spieler, der beim FC Santos alle Freiheiten genossen hat und auch in der Selecao nicht in einem System vollkommen eingeschnürt sein wird. Bei Barcelona jedoch könnten seine genialen Fähigkeiten durch das strenge System eingeschränkt werden. Messi spielt bekanntermaßen die falsche 9, also eine hängende Stürmerposition. Neymar wird wahrscheinlich auf dem linken Flügel spielen. Man sollte in Barcelona also nicht den Fehler machen, ihn nur auf diesem linken Flügel festzuketten. Würde er jedoch nach innen zihen, könnten er und Messi sich dort in die Quere kommen, das Potential von beiden würde also teilweise verloren gehen.
Eine mögliche Lösung, die auch den FC Barcelona wieder an die Spitze zurückführen und weniger ausrechenbar werden lassen würde, wäre es, Messi auf dem rechten Flügel spielen zu lassen, wie er es auch oft in der Nationalmannschaft tut, und wieder einen echten Stürmer zu installieren. Damit würde man Messi dem Zugriff starker Innenverteidiger im Zentrum entziehen, gegen die er immer wieder Probleme hatte in letzter Zeit, und Neymar und er würden sich nicht auf den Füßen stehen.
Das heißt man hätte die Flügelzange Neymar - Messi mit einem echten Stürmer in der Mitte. Dies wäre ein Umbruch des aktuellen Systems, aber dieser Umbruch scheint auch nötig nach der Deklassierung durch die Bayern.
Weiterhin würde natürlich die taktische Disziplin bestehen, die den FC Barcelona so stark gemacht hat, und die den Spielern von der Jugend an gelehrt wird. Messi und Neymar könnten jedoch eine Sonderstellung erhalten, die ihnen die Freiheiten auf dem Platz gewährt, die sie mit ihrer individuellen Klasse brauchen.
Neymar zeichnet sich durch eine enorme Schnelligkeit, eine ausgezeichnete Technik und einen gnadenlosen Abschluss aus. In der brasilianischen Liger, einer sehr ausgeglichenen Liga, gab es im Prinzip keinen Innenverteidiger, der ihns toppen konnte. Mit begnadeten Dribblings und technischen Einlagen kam er an jedem Gegenpsiler vorbei. Diese Wunderdinge kann man von ihm in der spanischen Liga und in der Champions League nicht verlangen, er allein kann dort Barcelona natürlich nicht zum Sieg führen. Aber mit seiner Unbrechenbarkeit, seiner Explosivität und seinem guten auge für den Mitspieler kann er ein wichtiger Baustein für große Erfolge sein. Auch wird er sicherlich an der Konkurrenz mit Weltklassespielern weiter wachsen. Er ist erst 21 und steht damit am Anfang einer hoffentlich großen Karriere.
Er ist die große Hoffnung für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und soll die Selecao, die brasilianische Nationalmannschaft zur WM führen.
Aktuell zeigt Neymar beim Confederations Cup im brasilanischen Nationalteam seine Klasse. Im ersten Spiel gegen Japan erzielte er mit seiner wunderbaren Schusstechnik das Eröffnungstor. Im zweiten Spiel gegen Mexiko gelang ihm mit einer perfekten Direktabnahme ebenfalls das 1:0 und er ließ kurz vor Schluss mit einem herrlichen Dribbling 2 mexikanische Verteidiger stehen und bereitete dann das entscheidende 2:0 durch Jo vor.
Seit 2009 erzielte Neymar in 103 Spielen für den FC Santos 54 Tore. Und auch in der Nationalelf zeigt er beeindruckende Leistungen.
Es wundert also nicht, dass viele Spitzenclubs, wie der FC Barcelona, Real Madrid oder auch der Fc Bayern, an einer Verpflichtung des brasilianischen Stürmerjuwels interessiert waren. Schlussendlich entschied er sich jedoch für den FC Barcelona.
War dies die richtige Entscheidung? Natürlich gehört der FC Barcelona immer noch zu den Besten Clubs auf der Welt. Doch wird Neymar sein volles Potential entfalten können, oder wird er doch im Schatten des Welfußballers Lionel Messi stehen?
Das taktische System ist sehr stark an Messi orientiert, wie man jüngst an den Duellen gegen den FC Bayern in der Champions League erkennen konnte, in der ein angeschlagener Messi durch eine taktische Meisterleistung der Bayern aus dem spiel genommen wurde und die Durchschlagskraft des spanischen Tiki-Taka Stils unterbunden wurde.
Nun ist Neymar ein Spieler, der beim FC Santos alle Freiheiten genossen hat und auch in der Selecao nicht in einem System vollkommen eingeschnürt sein wird. Bei Barcelona jedoch könnten seine genialen Fähigkeiten durch das strenge System eingeschränkt werden. Messi spielt bekanntermaßen die falsche 9, also eine hängende Stürmerposition. Neymar wird wahrscheinlich auf dem linken Flügel spielen. Man sollte in Barcelona also nicht den Fehler machen, ihn nur auf diesem linken Flügel festzuketten. Würde er jedoch nach innen zihen, könnten er und Messi sich dort in die Quere kommen, das Potential von beiden würde also teilweise verloren gehen.
Eine mögliche Lösung, die auch den FC Barcelona wieder an die Spitze zurückführen und weniger ausrechenbar werden lassen würde, wäre es, Messi auf dem rechten Flügel spielen zu lassen, wie er es auch oft in der Nationalmannschaft tut, und wieder einen echten Stürmer zu installieren. Damit würde man Messi dem Zugriff starker Innenverteidiger im Zentrum entziehen, gegen die er immer wieder Probleme hatte in letzter Zeit, und Neymar und er würden sich nicht auf den Füßen stehen.
Das heißt man hätte die Flügelzange Neymar - Messi mit einem echten Stürmer in der Mitte. Dies wäre ein Umbruch des aktuellen Systems, aber dieser Umbruch scheint auch nötig nach der Deklassierung durch die Bayern.
Weiterhin würde natürlich die taktische Disziplin bestehen, die den FC Barcelona so stark gemacht hat, und die den Spielern von der Jugend an gelehrt wird. Messi und Neymar könnten jedoch eine Sonderstellung erhalten, die ihnen die Freiheiten auf dem Platz gewährt, die sie mit ihrer individuellen Klasse brauchen.
Neymar zeichnet sich durch eine enorme Schnelligkeit, eine ausgezeichnete Technik und einen gnadenlosen Abschluss aus. In der brasilianischen Liger, einer sehr ausgeglichenen Liga, gab es im Prinzip keinen Innenverteidiger, der ihns toppen konnte. Mit begnadeten Dribblings und technischen Einlagen kam er an jedem Gegenpsiler vorbei. Diese Wunderdinge kann man von ihm in der spanischen Liga und in der Champions League nicht verlangen, er allein kann dort Barcelona natürlich nicht zum Sieg führen. Aber mit seiner Unbrechenbarkeit, seiner Explosivität und seinem guten auge für den Mitspieler kann er ein wichtiger Baustein für große Erfolge sein. Auch wird er sicherlich an der Konkurrenz mit Weltklassespielern weiter wachsen. Er ist erst 21 und steht damit am Anfang einer hoffentlich großen Karriere.
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Die Zukunft des Gareth Bale
sebastian_1994, 13:21h
Viele von uns werden sich noch daran erinnern, wie Gareth Bale 2010 in der Champions League gegen Inter Mailand Maicon, seinerseits einer der damals besten Rechtsverteidiger der Welt, auf dem Flügel stehen ließ und aus dem 4:0 Rückstand mit einem lupenreinen Hattrick ein 4:3 machte. Im Rückspiel drehte Tottenham Hotspur dank einem wieder überragendem Bale das Hinspielergebnis und gewann 3:1. Inter Mailand war geschlagen und Gareth geriet ins Rampenlicht des Weltfußballs. Viele fragten sich, wer ist dieser Waliser?
Gareth Bale war 2007 als Linksverteidiger vom FC Southampton zu den Spurs nach London gewechselt. Mittlerweile hat er sich zu einem Außenstürmer entwickelt, der mit seiner enormen Geschwindigkeit jeden Verteidiger stehen lassen kann und mit seinem extrem starken linken Fuß aus jeder Position den Abschluss suchen und erfolgreich sein kann.
Seine Statistik für die abgelaufene Saison spricht für sich: 21 Tore und 8 Vorlagen. Außerdem wurde Bale zum Player of the Year in der englischen Premier League ausgezeichnet.
Natürlich weckt der nun 23-jährige Waliser damit das Interesse aller Top-Klubs. Als größter Interessent gilt Real Madrid. Klub-Präsident Florentino Pérez soll bereit sein, 100 Millionen Euro für die Dienste des Flügelstürmers zu bezahlen. Diese Summe würde den bisherigen Transferrekord brechen, den ebenfalls Real Madrid mit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo für 94 Millionen Euro aufgestellt hat.
Nun ist die Frage, wo Bale spielen wird, wenn Real ihn tatsächlich verpflichten sollte. Der linke Flügel, Bale's angestammte Position, ist natürlich schon von Cristiano Ronaldo besetzt. Bale könnte auch im Zentrum spielen, doch diese Postion wird vom Mittelfeldregisseur Mesut Özil besetzt. Wenn man die bisherige taktische Aufstellung beibehält, was auch vom neuen Trainer bei Real Madrid abhängt, müsste Bale demnach Di Maria auf dem rechten Flügel verdrängen, der auf dieser Position keine wirkliche Konkurrenz hat und wechselhafte Leistungen zeigt.
Bliebe die Frage, ob Bale auf der rechten Seite seine Torgefährlichkeit vollständig zur Geltung bringen kann. Da er ein Linksfuß ist, müsste er dann also im "Arjen Robben-Stil" vom Flügel ins Zentrum ziehen, um den Abschluss zu suchen.
Natürlich könnte auch der neue Trainer, der wahrscheinlich Carlo Ancelotti von PSG sein wird, eine Taktikveränderung durchführen.
Ronaldo könnte dabei ins Sturmzentrum wechseln, und der linke Flügel wäre frei für Bale.
Würde Real Madrid Gareth Bale tatsächlich verpflichten, wäre dies eine enorme Verstärkung für die Königlichen. Bale besitzt einen enorm explosiven Antritt und seine Endgeschwindigkeit ist beeindruckend. Dazu ist er technisch stark und auch sein Abschluss, auch aus weit entfernten Positionen ist kraftvoll und präzise.
Und auch der Waliser würde profitieren. Bisher ist er der herausstechende Spieler bei Tottenham Hotspur. Bei Real Madrid hätte er starke Konkurrenz und würde sich auch weiterentwickeln.
Wir werden sehen, welchen Pfad Bale's Karriere einschlagen wird. Ein Wechsel erscheint wahrscheinlich, da sich die Spurs nicht für die Champions League qualifizieren konnten.
Gareth Bale war 2007 als Linksverteidiger vom FC Southampton zu den Spurs nach London gewechselt. Mittlerweile hat er sich zu einem Außenstürmer entwickelt, der mit seiner enormen Geschwindigkeit jeden Verteidiger stehen lassen kann und mit seinem extrem starken linken Fuß aus jeder Position den Abschluss suchen und erfolgreich sein kann.
Seine Statistik für die abgelaufene Saison spricht für sich: 21 Tore und 8 Vorlagen. Außerdem wurde Bale zum Player of the Year in der englischen Premier League ausgezeichnet.
Natürlich weckt der nun 23-jährige Waliser damit das Interesse aller Top-Klubs. Als größter Interessent gilt Real Madrid. Klub-Präsident Florentino Pérez soll bereit sein, 100 Millionen Euro für die Dienste des Flügelstürmers zu bezahlen. Diese Summe würde den bisherigen Transferrekord brechen, den ebenfalls Real Madrid mit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo für 94 Millionen Euro aufgestellt hat.
Nun ist die Frage, wo Bale spielen wird, wenn Real ihn tatsächlich verpflichten sollte. Der linke Flügel, Bale's angestammte Position, ist natürlich schon von Cristiano Ronaldo besetzt. Bale könnte auch im Zentrum spielen, doch diese Postion wird vom Mittelfeldregisseur Mesut Özil besetzt. Wenn man die bisherige taktische Aufstellung beibehält, was auch vom neuen Trainer bei Real Madrid abhängt, müsste Bale demnach Di Maria auf dem rechten Flügel verdrängen, der auf dieser Position keine wirkliche Konkurrenz hat und wechselhafte Leistungen zeigt.
Bliebe die Frage, ob Bale auf der rechten Seite seine Torgefährlichkeit vollständig zur Geltung bringen kann. Da er ein Linksfuß ist, müsste er dann also im "Arjen Robben-Stil" vom Flügel ins Zentrum ziehen, um den Abschluss zu suchen.
Natürlich könnte auch der neue Trainer, der wahrscheinlich Carlo Ancelotti von PSG sein wird, eine Taktikveränderung durchführen.
Ronaldo könnte dabei ins Sturmzentrum wechseln, und der linke Flügel wäre frei für Bale.
Würde Real Madrid Gareth Bale tatsächlich verpflichten, wäre dies eine enorme Verstärkung für die Königlichen. Bale besitzt einen enorm explosiven Antritt und seine Endgeschwindigkeit ist beeindruckend. Dazu ist er technisch stark und auch sein Abschluss, auch aus weit entfernten Positionen ist kraftvoll und präzise.
Und auch der Waliser würde profitieren. Bisher ist er der herausstechende Spieler bei Tottenham Hotspur. Bei Real Madrid hätte er starke Konkurrenz und würde sich auch weiterentwickeln.
Wir werden sehen, welchen Pfad Bale's Karriere einschlagen wird. Ein Wechsel erscheint wahrscheinlich, da sich die Spurs nicht für die Champions League qualifizieren konnten.
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Ein herzliches Hallo! :D
sebastian_1994, 12:54h
Hallo Freunde des Fußballsports!
Dann will ich mich mal kurz vorstellen:
Ich bin Sebastian aus Düsseldorf, 18 Jahre alt, und begeistertet Fußballfan.
Mein Lieblingsverein ist der FC Bayern München. Das war er schon immer, und meiner Meinung nach ist er zurzeit auch der stärkste Verein der Welt, der von Pep Guardiola hoffentlich noch weiter entwickelt werden kann. Aber darauf werde ich noch in einem separaten Beitrag eingehen.
Ich hoffe, ich finde hier einige Leser, die ichvielleicht für mich gewinnen kann. :D
Viel Spaß beim Lesen.
Dann will ich mich mal kurz vorstellen:
Ich bin Sebastian aus Düsseldorf, 18 Jahre alt, und begeistertet Fußballfan.
Mein Lieblingsverein ist der FC Bayern München. Das war er schon immer, und meiner Meinung nach ist er zurzeit auch der stärkste Verein der Welt, der von Pep Guardiola hoffentlich noch weiter entwickelt werden kann. Aber darauf werde ich noch in einem separaten Beitrag eingehen.
Ich hoffe, ich finde hier einige Leser, die ichvielleicht für mich gewinnen kann. :D
Viel Spaß beim Lesen.
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